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Samstag, 25. Januar 2020, 16:00 Uhr

Lesung des Buches "Als die Juden nach Deutschland flohen" von Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth. Es wird im Anschluss ein kleines Büffett geben und Gelegenheit zu Gesprächen und Diskussionen. Eingerahmt wird die Lesung musikalisch: Gesang Christine Seeberger und am Flügel Hajo Seiler.

Deutschland nach 1945 – jüdisches Leben im Land der Täter.
Über eine Viertelmillion osteuropäische Juden, die meisten aus Polen, strandeten in den Nachkriegsjahren in Westdeutschland. Der neue Antisemitismus hatte sie aus der alten Heimat vertrieben; im Land ihrer Peiniger und Mörder begaben sie sich unter die Obhut der westlichen Siegermächte, vor allem der Amerikaner. Deutschland sollte nur Transit sein, auf dem Weg nach Palästina oder in die USA. Doch es dauerte, und deshalb entfaltete sich in den Camps für einige Zeit das altvertraute Schtetl-Leben Osteuropas. Für die Deutschen blieben die jüdischen Flüchtlinge Fremde, sie begegneten ihnen zumeist mit Missgunst und Ablehnung. Das Buch zeichnet die politischen Linien dieser heute weitgehend vergessenen Epoche nach, erklärt sie aber auch anhand der Schilderung von vielen Einzelschicksalen.

Mitwirkende
Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth, Lesung; Christine Seeberger und Hajo Seiler, Musik
Ort
Auen-Saal, Wilhelmsaue 118A, 10715 Berlin, Deutschland
Preis
Eintritt frei!